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Samstag, 31. März 2012

Das war's.

Freitag, 30. März 2012.
Der Chronist. (3)


Werte Besucher!

Nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Gesichtspunkte habe ich beschlossen, die Chronistierung des Falles „Thoni-Verlag“ mit sofortiger Wirkung einzustellen. Alle weiteren Geschehnisse sind für die Geschichte und die Intention, sie zu chronistieren, nicht relevant. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass alle Chronistierungen in dieser Sache vor der Veröffentlichung von mir gewissenhaft geprüft wurden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Quellen zeichnen allerdings ebenjene verantwortlich, nicht der Chronist. Des Weiteren stelle ich fest, dass ich für alle künftigen Veröffentlichungen in dieser Sache nicht mehr verantwortlich zeichne. Aufgrund bereits erfolgter massiver Manipulationsversuche kann allerdings ab sofort auch für die bereits eingestellten Daten von mir keine Gewähr mehr auf Richtigkeit und Vollständigkeit gegeben werden.

Frankfurt am Main, 30. März 2012.
Der Chronist.




31.03.2012.
Anmerkung des Webmasters:

Aufgrund technischer Probleme wurde dieser Post verspätet eingestellt.

Teilnehmer existiert nicht.

Samstag, 31.März 2012.
Der Chronist. (4)



Von: E. (mailto: e-at-web.de)
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 12:40
An: Chronist
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Guten Tag, Herr Chronist,
da Sie so viel Wert auf die Wahrheit legen, habe ich einen interessanten Link für Sie:

http://thoni-verlag.blogspot.de/search/label/GEHEIM

Beste Grüße
E.



Von: Chronist
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 13:10
An: E. (mailto: e-at-web.de)
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Sehr geehrter Herr oder Frau E.!
Was fällt Ihnen ein, persönlichste Daten zu veröffentlichen? Außerdem bleibe ich dabei: q7 war eine Flasche und hat bloß dummes Zeug erzählt! Deshalb habe ich ihn rausgeschmissen. Das hätte jeder getan, der Wert auf solide Arbeit legt!
Grüße
Der Chronist.
PS: Ich habe mir erlaubt, den Ordner zu löschen.


Von:
E. (mailto: e-at-web.de)
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 14:20
An: Chronist
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Werter Herr Chronist,
Sie versuchen, zu vertuschen, was hinter Ihrer vorgeblichen Akribie und Objektivität steckt? Das ist schade, denn es wirft weder ein gutes Licht auf Ihre Zunft, noch genügt es Ihrem Anspruch an Professionalität. Mein Vorschlag: Während ich die gelöschten Daten wiederherstelle, lesen Sie derweil mit Hilfe dieses Links weiter:

http://thoni-verlag.blog.de/tags/geheim/fullposts/

Beste Grüße
E.
PS: q7 wäre der Einzige gewesen, der das Rätsel hätte lösen können. Mit den Bildern war er hautnah dran.


Von: Chronist
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 15:10
An: E. (mailto: e-at-web.de)
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Sehr geehrter Herr oder Frau E.!
Wer immer Sie sind: Auch Ihr Vorgehen zeugt nicht von Professionalität. Menschen, die es ehrlich meinen, zeigen Ihr Gesicht! Sie sagen, wer sie sind und halten sich an Recht und Gesetz. Sie haben das nicht getan, sondern ohne meine Erlaubnis oder die der anderen Beteiligten Dinge veröffentlicht, die nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen sind.
Ich habe den Inhalt der entsprechenden Dateien nunmehr in Gänze zur Kenntnis genommen und beide Ordner gelöscht. Sollten Sie sie wieder herstellen, werde ich den Provider informieren und straf- wie zivilrechtliche Schritte prüfen lassen.
Grüße
Der Chronist.


Von: E. (mailto: e-at-web.de)
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 17:15
An: Chronist
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Lieber Herr Chronist,
warum haben Sie sich eigentlich gescheut, q1 zu fragen, was die Kürzel GGR/ASG und WF/HF bedeuten? Angst um Ihre Reputation? Die wäre unbegründet gewesen. Von wegen internationale Standards! q1 hat sich einen seiner kleinen Scherze erlaubt und Sie haben dem Kaiser ohne Kleider auch noch Beifall geklatscht. Und Texte nicht angefordert, die es gelohnt hätten, der Geschichte beigefügt zu werden. Auch hier war letztlich q7 derjenige, der Sie hätte auf die richtige Spur bringen können.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag
E.
PS: Die von Ihnen gelöschten Daten unterliegen nicht Ihrer Verfügungsgewalt. Sie gehören zur Geschichte und wurden daher selbstredend wiederhergestellt.


Von: Chronist
Gesendet: Freitag, 30. März 2012 17:45
An: E. (mailto: e-at-web.de)
Betreff: Der Fall Thoni/Die Wahrheit

Sehr geehrter Herr oder Frau E.!
Ihre Unterstellungen sind infam! Falls Sie nicht umgehend die genannten Ordner aus dem Netz nehmen, werde ich gegen Sie Strafanzeige erstatten. Als Frist zur Löschung habe ich mir den 31. März, 07.00 Uhr notiert.
Grüße
Der Chronist.


Mail Delivery System (Mailer-Daemon)
Von: Mail Delivery System
An: chronist
Betreff: Mail delivery failed: returning message to sender
|------------------------- Failed addresses follow:
|---------------------|
(e-at-web.de)
unknown user / Teilnehmer existiert nicht (e-at-web.de)

Dienstag, 27. März 2012

Grüße von den Toten. (3)

GEHEIM. (36)

Von: Chronist
Gesendet: Freitag, 16. März 2012 08:20
An: internet-at-guck.de

Betreff: Neuer Auftrag

Guten Tag, q7!
Es ist eine Weile her, seit wir voneinander gehört haben, aber ich hätte mal wieder einen Auftrag für Sie. Falls Interesse besteht, melden Sie sich bitte umgehend.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Chronist.


Mail Delivery System (Mailer-Daemon)
Von: Mail Delivery System
An: chronist
Betreff: Mail delivery failed: returning message to sender
|------------------------- Failed addresses follow:
|---------------------|
( internet-at-guck.de )
unknown user / Teilnehmer existiert nicht (internet-at-guck.de)

Grüße von den Toten. (2)

GEHEIM. (35)

Von: Chronist
Gesendet: Freitag, 16. März 2012 07:49
An: q1 (mailto: fox-at-fire321ich.de)

Betreff: Der Fall Thoni/Beenden der Zusammenarbeit

Sehr geehrter q1!
Könnten Sie mir bitte die Gründe etwas näher erläutern? Im Übrigen bitte ich um Einhaltung der üblichen Fristen.
Grüße
Ihr Chronist.


Mail Delivery System (mailer-Daemon)
Von: Mail Delivery System
An: chronist
Betreff: Mail delivery failed: returning message to sender
|------------------------- Failed addresses follow:
|---------------------|
( : fox-at-fire321ich.de )
unknown user / Teilnehmer existiert nicht ( :fox-at-fire321ich.de )

Grüße von den Toten. (1)

GEHEIM. (34)

Von: q1 (mailto: fox-at-fire321ich.de)
Gesendet: Freitag, 16 März 2012 06:40
An: Chronist

Betreff: Der Fall Thoni/Beenden der Zusammenarbeit

Guten Tag, Herr Chronist,
wegen unaufschiebbarer anderweitiger Verpflichtungen bin ich leider gezwungen, meine Mitarbeit an Ihrem Projekt mit sofortiger Wirkung einzustellen. In der Anlage finden Sie meine letzte Social-Media-Auswertung.

Beste Grüße
q1.

Mittwoch, 14. September 2011

Mechanische Tastatur zum Direktbeschreiben.

Chronistierung ./. Anmerkung des Chronisten.
Der Chronist. (2)


Ich sehe mich als professionellen Vertreter meines Berufsstandes und habe feste Prinzipien. Durch die zunehmende Verlagerung von Informationstransfers in und durch das Internet wird es ebenso zunehmend schwerer, diesen konsequent zu folgen. Was, bitte, hat die Bemerkung „Werte Besucher!“ in dem neutral zu haltenden Bericht eines Chronisten zu suchen? Dem Chronisten hat es egal zu sein, ob überhaupt irgendein Besucher/Leser oder Surfer seine Aufzeichnungen liest, und schon recht hat es ihm egal zu sein, ob dieser die Lektüre als interessant empfindet, oder, noch schlimmer: SPANNEND. Wer spannende Geschichten will, soll gefälligst Krimis lesen. Hier geht es um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, um die objektive Konservierung des Falles Thoni, den in dieser Skurrilität nur das Zeitalter des World Wide Web hervorbringen kann.

Das Schlimme ist, und deshalb bittet der Chronist um Nachsicht, dass er sich noch nicht wirklich auf das neue Medium WWW eingelassen hat, denn es birgt so manche Tücke, die Chronisten früherer Zeiten galant umschiffen konnten. Man sammelte Informationen, sortierte, strukturierte, lochte und heftete sie säuberlich in Aktenordnern ab. Oder brachte sie als Buch heraus. Mit Index und Quellenangabe. Oder meinetwegen als Tondokument, das aber ebenso wie die Akten GREIFBAR war. Man hatte zwar zuweilen einen Wust von Material, aber das Chaos lichtete sich irgendwann, wurde überschaubar. Und es kam der herrliche Moment, in dem man wusste: Man hat den Stoff in eine Struktur gepasst, geordnet, BEZWUNGEN. Was für ein erhebendes Gefühl: ein Protokollant der Wahrheit zu sein. Überlieferer wissenswerten Wissens der Gegenwart für künftige Generationen!

Es mag vielleicht überraschen, aber auch Chronisten erlauben sich durchaus Äußerungen privater Natur. Zum Beispiel: Himmelherrgott, was ist das denn für ein Scheiß!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ich solcherlei unprofessionelle Äußerungen zuweilen tue, ABER, und das macht es mir so schwer, mit diesen neuen Medien zu arbeiten: Früher saß ich an meinem Schreibtisch, umgeben von Bücherbergen, kopierten Papierhaufen, bunten Post-it-Zetteln, leeren und halbvollen Heftern und Ordnern, und schrieb auf meiner guten alten Olympia (für Jüngere = Schreibmaschine, für noch Jüngere = Mechanische Tastatur ohne Monitor- und Druckeranschluss zum Direktbeschreiben von Papier) wundervolle Verzeichnisse und Zusammenfassungen, die ich dem Originalmaterial beiheftete, ich lieferte sozusagen den Schlüssel zum Aufschließen einer, je nach Umfang, kleineren oder größeren Wissenstruhe.

Und was ist jetzt? Ich bin EINGELOGGT, fange an zu schreiben, aber dann kommentiert mir einer dazwischen, oder es kommt eine neue Info rein, natürlich auch per PC, in abgehaktem eMail-Deutsch: DerVerleger = gerade bei Buchhändler. Scheint Probleme zu geben. Tagebucheintrag folgt. Grüße. Quelle9.

So! Und da soll ich nicht fluchen? Was interessiert es bitte schön den Chronisten, was scheint und was folgt? Er will wissen, was IST. Und das ordentlich formuliert und, bitteschön, belegbar dokumentiert. Seit die Welt online ist, wird alles nur noch durcheinandergeworfen: Persönliches mit Öffentlichem vermischt, Informationen mit Meinungen, ein Könnte mit einem Wollte und Sollte und Würde und Werde. Da blickt doch keine Sau mehr durch!
Es ist ja nicht so, dass Informationen über innere Einsichten wertlos wären, ganz im Gegenteil! Und natürlich bin ich meiner Quelle dankbar, dass sie zum Beispiel eine - neutral formuliert - günstige Gelegenheit gefunden hat, mir die für die Sache durchaus relevanten Tagebucheinträge des VERLEGERS zugänglich zu machen, aber ich lege Wert darauf, dass die übermittelten Daten echt sind, und vor allem: Bitteschön so chronologisch wie möglich, denn das Netz zwingt mich zu Schnelligkeit, und das ist es, was den Chronisten von heute das Leben so schwer macht:
Ich schreibe die Dinge nieder, ohne sie vorher groß zu durchdenken, ich MUSS, denn ich werde von Informationen überrollt. Und ich muss es leider akzeptieren, dass ich nicht mehr warten kann, bis alles vollständig ist, weil einfach niemand mehr zu sagen wüsste, wann das der Fall sein könnte. Und deshalb wird es auch im Fall Thoni unumgänglich sein, Chronologien zu durchbrechen, Informationen erst nach und nach zu vervollständigen, und, hoffentlich nicht allzuoft, zu berichtigen. Mir blutet das Herz, wenn ich bei der späteren Textkontrolle feststellen muss, dass ich Fehler gemacht habe, gar nachlässig war! Eine Zeitungsmeldung von gestern für heute zu dokumentieren, das wäre mir zu Olympia-Zeiten nicht passiert! Und auch die Struktur und Übersichtlichkeit lässt in der Online-Welt zu wünschen übrig. Die Trennung von Emotion und Sache sowieso.

Im Netz tendiert man dazu, schneller zu schreiben als man denkt. Früher habe ich geflucht, aber dabei nicht geschrieben. Heute flutscht jede Regung ruckzuck in die Tastatur. Ist man ja gewohnt, selbst Räuspern und Rülpsen öffentlich zu machen. Und dann steht es da! Der unverständige Normal-Leser wird vielleicht sagen (vor allem, wenn er etwas älter ist): Na, mach mal halblang! Wofür gibt`s die Löschen-Taste? Denk mal daran, wie schwer das früher mit Tipp-Ex und Korrekturband war!
Und der Jüngere wird sagen: Na und? Ist doch alles echt authentisch, Alter! Kommt voll cool rüber.
Mag sein. Aber es entspricht nun einmal nicht dem Selbstverständnis eines seriösen Chronisten. Allerdings: Das Löschen von existierenden Inhalten auch nicht. Es steht mir nicht zu, Realitäten zu manipulieren. Und so kommt es, dass ich seit der Nutzung der NEUEN MEDIEN zunehmend mit mir selbst im Clinch liege.
Da ich den Grundsatz: Dokumentieren, nicht manipulieren!, selbstredend nicht aufgeben kann, andererseits diverse emotionale Äußerungen wohl auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein werden, habe ich beschlossen, meine Aufzeichnungen ab sofort in zwei Rubriken zu teilen:

1. Chronistierung ./. Die Sache Thoni.
2. Unsachliche Anmerkung des Chronisten.

Zu 1)
Hierunter fallen die Wiedergabe aller erhaltenen Informationen, ggfs. neutrale Erläuterungen und Zusammenfassungen des Sachverhalts. Der Begriff ist der Versuch des Chronisten, diese anspruchsvolle Tätigkeit unzweideutig zu klassifizieren.

Zu 2)
Wenn`s mir wieder passiert, dass meine Finger schneller sind als das Gehirn, werde ich mir erlauben, diese Überschrift zu verwenden, um für die Nachwelt nachvollziehbar kundzutun, dass dies eine menschliche Schwäche respektive die persönliche Auffassung des Chronisten ist, die mit dem Sachverhalt nichts zu tun hat. Da würde dann beispielsweise stehen, dass ich schon auch ein bisschen stolz auf die Formulierung unter 1. bin. Mit diesem von mir entwickelten Begriff werden sich meine Dokumentationen künftig von allen anderen, insbesondere von denen dieser Möchtegern-Feierabend-Chronisten, schon auf den ersten und damit entscheidenden Blick unterscheiden.

Samstag, 10. September 2011

Da stimmt was nicht.

Donnerstag, 8. September 2011.
Der Chronist. (1)

Werte Besucher!

Ich mache diesen Job ja schon länger, will heißen: Ich bin geübt darin, berichtenswerte Sachverhalte für die Nachwelt zu konservieren. Da ich diese Tätigkeit ohne jede monetäre Motivation ausübe, bin ich in der beneidenswerten Lage, mich auch um kleinere Ereignisse kümmern zu können, die normalerweise im Gewoge des Weltengetümmels untergehen, obwohl sie für die Nachwelt durchaus von gewisser Bedeutung sein könnten. Ich gebe zu, dass ich mich bei der Auswahl der zu dokumentierenden Ereignisse von subjektiven Erwägungen leiten lasse, wenngleich ich in der Sache versuche, möglichst objektiv zu sein.
Leider gelingt es mir nicht immer, meinen eigenen Ansprüchen zu genügen, und so muss ich nach einer Rekapitulation meines gestrigen Eintrags selbstkritisch konstatieren, dass der Ausdruck „versaubeuteln“ eines seriösen Chronisten unwürdig, weil zu wenig neutral ist. Und auch das Nix ist nicht der deutschen Hochsprache entsprungen und daher abzulehnen.

Ich werde mich bemühen, in Zukunft die für einen Chronisten übliche Zurückhaltung zu wahren, kann allerdings nicht versprechen, dass ich das immer schaffe. Und bevor ich damit anfange, erlaube ich mir noch die persönliche und daher in diesem Bericht ebenfalls unangebrachte Anmerkung, dass ich ein bisschen stolz auf mich bin, dass ich in der Sache Thoni anscheinend wieder mal den richtigen Riecher gehabt habe. Irgendwas ist seltsam an dieser ganzen Geschichte! Aber da der Chronist kein Kommentator oder Spekulator ist, darf ich nicht darüber nachdenken, WARUM etwas so ist, sondern ich muss festhalten, WAS ist. Und da hilft es, wenn man gut im Recherchieren ist und auf seine Quellen bauen kann. NUR: Kann ich das?